Punch-Needle-Anleitung
Buchstaben-Anhänger
Alles, was du wissen musst — vom Stück Stoff bis zum Buchstaben-Anhänger an deinem Schlüsselbund. Anfängerfreundlich, sechs Schritte, etwa drei bis vier Stunden für deinen ersten.
Bevor du loslegst
Das brauchst du
Dein Set deckt den Punch-Needle-Teil dieser Liste ab. Die letzten beiden kommen aus deiner eigenen Schublade.
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Im Set
Zum Sticken
Punch Needle, auf die kürzeste Länge eingestellt. Zwei Einfädler, die kleinen Drahtschlaufen. Punchstoff ×2. Stickrahmen. Baumwollgarn in deinen Wunschfarben.
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Im Set
Für den Anhänger
Schlüsselanhänger-Zubehör, Band und deine Vorlagen.
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Von zu Hause
Zwei Dinge zum Schnappen
Eine Schere und Textilkleber oder eine Heißklebepistole.
Zwei Seiten, zwei Namen
Zwei Wörter, die dir oft begegnen
Dein Stoff hat eine Punch-Seite und eine Schlaufenseite. Bei jedem Schritt steht dabei, auf welcher du gerade bist.
Von Anfang bis Ende
Die sechs Schritte
Schritt eins
Spann den Stoff ein
Ein trommelfest gespannter Rahmen ist das ganze Geheimnis. Wenn der Stoff verrutschen kann, halten die Schlaufen nicht.
- Dreh die Schraube auf, bis sich die beiden Ringe trennen. Du musst sie nicht ganz herausdrehen.
- Leg den inneren Ring auf eine flache Fläche, die Schraube nach rechts. Leg den Punchstoff darüber, rechte Seite oben, Fadenlauf gerade.
- Drück den äußeren Ring mit beiden Händen darüber und zieh dann fest. Klopf drauf: ein guter Rahmen klingt wie eine kleine Trommel!
Schritt zwei
Zeichne deinen Buchstaben zweimal
Der Anhänger besteht aus zwei Seiten, die Rücken an Rücken verklebt werden — deshalb punchst du denselben Buchstaben zweimal.
- Zeichne deinen Buchstaben mit einem Bleistift direkt auf den Stoff.
- Zeichne ihn gleich daneben noch einmal, diesmal gespiegelt. Dieses zweite Teil wird die Rückseite des Anhängers.
- Lass einen kleinen Abstand dazwischen. Das macht das Ausschneiden später viel leichter.
Schritt drei
Fädle die Nadel ein
Beim ersten Mal fummelig, danach für immer einfach. Genau deshalb liegen zwei Einfädler im Set.
- Schieb den Einfädler von der Spitze her hinein, bis die Drahtschlaufe aus dem Griff kommt.
- Fädle dein Garn durch diese Drahtschlaufe.
- Zieh den Einfädler wieder zur Spitze hinaus. Das Garn kommt mit, mitten durch die Nadel.
- Jetzt das Öhr: schieb den Einfädler durch das kleine Loch nahe der Spitze, häng das Garn ein und zieh es durch.
Schritt vier
Punchen!
Du punchst auf der flachen Seite. Die Schlaufen wachsen auf der anderen Seite — und das ist die Seite, die alle sehen werden.
- Runter. Stich gerade nach unten bis zum Anschlag, das Öhr zeigt in die Richtung, in die du arbeitest.
- Hoch. Heb nur so weit, bis die Spitze den Stoff verlässt. Höher, und die Schlaufe rutscht wieder heraus.
- Weiter. Gleite etwa eine Nadelbreite über den Stoff und stich erneut.
Schritt fünf
Bring die Fäden in Ordnung
Lose Fadenenden sind das Einzige zwischen dir und einem Anhänger, der aussieht wie gekauft.
- Eine Farbe beenden. Stich die Nadel zur Schlaufenseite durch, schneide das Garn bündig mit den Schlaufen ab und heb die Nadel weg.
- Ende zu kurz? Halt es fest und zieh ganz sanft, während du die Schlaufenseite beobachtest. Such die Schlaufe, die sich bewegt, zieh sie vorsichtig durch und schneide ab.
- Zum Schluss gehst du über die Schlaufenseite und kürzt alle langen Ausreißer auf die Höhe der anderen.
Schritt sechs
Bau deinen Anhänger
Zwei flache Buchstaben rein, ein fertiger Anhänger raus.
- Nimm den Stoff aus dem Rahmen und schneide beide Buchstaben mit einem schmalen Rand aus. Kerbe Rundungen und Ecken ein, damit sich die Kanten sauber umlegen lassen.
- Trag nah an der Schlaufenbasis Kleber auf und schlag die Kanten nach innen, dabei sanft andrücken.
- Schneide das Band in zwei Hälften, zieh es durch das Schlüsselanhänger-Zubehör, kleb es gefaltet fest und dann oben an einen der Buchstaben.
- Zieh eine dünne Kleberlinie durch die Mitte und press die beiden Buchstaben Rücken an Rücken zusammen. Verschließ auch die Lücken an den Kanten.
Lieber zuschauen?
Das Machen, ganz ohne Worte
Dieselben sechs Schritte, im Atelier gefilmt. Kein Voiceover, nichts zu übersetzen.